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Leila Alaoui

Artikel 1 VON 84
Art. Nr.: 2038

Leila Alaoui

No Pasara | Les Marocains | Crossings | L'Île du Diable
Herausgeber:
Institut für Auslandsbeziehungen
Autoren:
Valérie Hammerbacher, Maud Houssais
Kuratoren:
Valérie Hammerbacher
Künstler:
Leila Alaoui
1. Aufl. – Stuttgart , 2020. – 70 S.
ISBN: 978-3-984205-07-2
– 25,0 x 19,0 cm. – 400 gr.
lieferbar. Gewicht: 400 gr.

Der glänzende Stoff eines Mantels, unzählige Wollfäden einer Kopfbedeckung, ein direkter Blick – die Porträts der marokkanisch-französischen Fotografin Leila Alaoui (1982–2016) setzen Menschen unmittelbar und direkt ins Bild. Die Ausstellung und der Katalog sind eine Retrospektive der Künstlerin und zeigen vier Werkgruppen, die zwischen 2008 und 2015 entstanden sind.

Während ihrer Reise durch Marokko, die sie von Essaouira im Südwesten nach Tanger im Norden führte, fotografierte sie in einem mobilen Studio Menschen – Marokkanerinnen und Marokkaner im quirligen Marrakesch ebenso wie im zurückgezogenen Leben in den kleinen Siedlungen des Atlasgebirges. Mit der Serie Les Marocains, 2010–2014, gab sie dadurch einer Region in ihrer ganzen Vielfalt ein Gesicht.
In der Bildfolge No Pasara, 2008, richtete sie ihre Kamera auf Menschen, die in sozialen Randbereichen leben. Es entstand eine Reportage, die aus einer Perspektive berichtet, die in der medialen Darstellung kaum vorkommt. Sie porträtierte das Leben von Flüchtlingen, die in den Hafenstädten Marokkos, Nador und Tanger, auf eine Überfahrt nach Europa hoffen.
Formatfüllende Gesichter bestimmen die Fotos der Serie Crossings. Als Videoarbeit wurden sie in der ifa-Galerie Stuttgart 2015 anlässlich der Ausstellung „Carrefour/Treffpunkt. Die Marrakesch-Biennale und darüber hinaus“ bereits gezeigt.
Ihr fragmentarisch gebliebenes Video L'Île du Diable setzt sich mit der Generation der Zugewanderten der 1960er Jahre in Frankreich auseinander, die einer Automobilfabrik bei Paris den doppeldeutigen Spitznamen „Teufelsinsel“ gaben und dort bis zur ihrer Schließung arbeiteten.



The shining material of a coat, countless woolen threads in a headdress, a direct gaze – the portraits by the Moroccan-French photographer Leila Alaoui (1982–2016) put people very directly at the centre of the image. This exhibition and the catalogue are a retrospective of the artist’s work, showing four groups of works that were made between 2008 and 2015.

During her journey through Morocco, from Essaouira in the south west to Tangiers in the north, Alaoui took photographs of people in her own mobile studio – moroccans in the exuberant city of Marrakech or people living in the small settlements in the Atlas Mountains. In her series Les Marocains (2010–2014), Alaoui was thus able to present the face of a whole region.
In the series of photos entitled No Pasara, 2008, she turned her camera to people living on the margins of society. This became a reportage from a perspective that is rarely seen in the media. Alaoui portrayed the lives of refugees in the port cities of Morocco, Nador and Tangiers, hoping to find a crossing to Europe.
Faces fill the whole image in the Crossings series, which was shown as a video in the ifa Gallery in 2015 as part of the exhibition Carrefour/Meeting Point. The Marrakech Biennale and Beyond.
Her video L’Île du Diable, which remained a fragment, looks at the 1960s generation of migrants to France, who gave a car factory nearby Paris the dubious nickname “devil’s island,” and who worked there until it closed down.

Valérie Hammerbacher, Maud Houssais

Leila Alaoui

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