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Otto Dix

Art. Nr.: 1036

Otto Dix

Kritische Grafik 1920–1924 | "Der Krieg" Radierwerk 1924
Herausgeber:
Institut für Auslandsbeziehungen
Autoren:
Eugen Keuerleber
Kuratoren:
Eugen Keuerleber
Künstler:
Otto Dix
3. Aufl. – Stuttgart , 2010. – 143 S.
– 29,5 x 22,3 cm. – 860 gr.
lieferbar. Gewicht: 860 gr.

Das unmittelbare Fronterlebnis des Ersten Weltkrieges verfolgte Otto Dix ein Leben lang und beeinflusste sein Schaffen nachhaltig. Allein über 600 Zeichnungen sind von 1915 bis 1918 an Kriegsschauplätzen in Belgien, Frankreich und Russland entstanden.

Diese Protokolle waren zusammen mit persönlichen Erinnerungen die Basis für das 1924 herausgegebene Radierwerk „Der Krieg“. Es gibt nicht nur eine authentische Schilderung des Grabenkampfes in den Materialschlachten des Ersten Weltkrieges wieder, sondern demaskiert den Moloch Krieg als solchen.

Auch mit der Mappe „Kritische Grafik“ erregte Dix‘ Auseinandersetzung mit den Randgruppen der Nachkriegsgesellschaft, wie etwa den Kriegsversehrten oder den Prostituierten, das Missfallen und den Protest seiner Zeitgenossen. Nach der Machtergreifung 1933 wurde er als einer der ersten Professoren seines Amtes enthoben und erhielt Ausstellungsverbot.

Eugen Keuerleber

Otto Dix

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