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Emeka Ogboh - SONIC COMMUNITARY

Art. Nr.: 2031

Emeka Ogboh - SONIC COMMUNITARY

The African Union: 20 to 20,000 Hz.
Herausgeber:
Institut für Auslandsbeziehungen
Autoren:
Frank-Walter Steinmeier, Ursula Seiler-Albring,...
Kuratoren:
Christina Werner
Künstler:
Emeka Ogboh
1. Aufl. – Berlin , 2016. – 24 S.
lieferbar. Download Grösse: 1.24 MB

Broschüre zur Ausstellung PLAYBACK (entdecken Sie ebenfalls den Katalog zur Ausstellung)


Sound-Installation für das Mwalimu Julius Nyerere Building der Afrikanischen Union in Addis Ababa.

Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) konzipierte den Kunstwettbewerb für das Gebäude für Frieden und Sicherheit der Afrikanischen Union in Addis Abeba. Mit der Ausstellung PLAYBACK gibt die ifa-Galerie Berlin Einblick in das Gewinnerprojekt des nigerianischen Soundkünstlers Emeka Ogboh. Die Ausstellung basiert auf dem für die Installation in Addis Abeba zusammengetragenen Sound- und Archivmaterial.

Emeka Ogboh führt historische Redebeiträge, die das äthiopische Radio anlässlich der Gründungszeremonie der Organisation für Afrikanische Einheit 1963 ausstrahlte, mit neuarrangierten Kompositionen und eigenen Tonaufnahmen zu einer mehrteiligen Installation zusammen. Bezugnehmend auf das Prinzip "Unity in Diversity" (Einheit in Vielfalt) entwickelt der Künstler eine Adaption der Hymne der Afrikanischen Union, die auf Übersetzungen in die verschiedenen Landessprachen beruht. In Form eines dynamischen Archivs aus Stimmen, Klängen und Gedanken setzt sich die Installation mit der Vergangenheit und Gegenwart des Verbands afrikanischer Staaten auseinander, mit ihren panafrikanischen Visionen und rhetorischen Ausprägungen.

Die Jury unter dem moderierenden Vorsitz des Künstlers Olafur Eliasson vereinte Expertinnen und Experten aus ganz Afrika. Der Juryentscheidung ging eine dreitägige Konferenz mit dem Titel Future Memories in Addis Abeba voraus. Sie bot afrikanischen Kunstexpertinnen und -experten ein Forum, um über Erinnerungskulturen und die Bedeutung der Kunst im öffentlichen Raum in afrikanischen Kontexten zu diskutieren. Die Konferenz wurde gemeinsam vom ifa und der Alle School of Fine Arts and Design der Universität Addis Abeba konzipiert und organisiert und vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland finanziert.

N’Goné Fall, Neo Muyanga, Emeka Ogboh (Interview), Ursula Seiler-Albring, Frank-Walter Steinmeier, Christina Werner

Emeka Ogboh lebt in Lagos, Nigeria und in Berlin. Er hat sich auf digitale Audiomedien und Video spezialisiert. Emeka Ogboh ist Mitbegründer von VAN (Video Art Network) Nigeria, einer Plattform zur Forderung von künstlerischen Aktivitäten im Bereich Neuer Medien in Nigeria.

Seine eindrucksvollen Klanginstallationen und Werke wurden in einer Reihe von internationalen Ausstellungen präsentiert, unter anderem die Arbeit Song of the Germans, die auf der 56. Biennale Venedig von Kurator Okwui Enwezor als Teil der Hauptausstellung gezeigt wurde. Emeka Ogboh nahm 2014 am Berliner Künstlerprogramm des DAAD teil.

Neue Arbeiten sind zurzeit in der Ausstellung No Food For Lazy Man in der Galerie Wedding, Berlin zu sehen.

* inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten