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Ethnologische Museen dekolonisieren

Art. Nr.: 9004
Verfasser:
Regina Wonisch

Ethnologische Museen dekolonisieren

Kunst als Ausweg aus der Krise der Repräsentation?
Herausgeber:
Institut für Auslandsbeziehungen
1. Aufl. – Stuttgart , 2017. – 10 S. – 978-3-921970-21-8 – (ifa Input)
lieferbar. Download Grösse: 0.55 MB

Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um das Humboldt Forum in Berlin wurde der Umgang mit ethnologischen Sammlungen in Wissenschaft und Gesellschaft zu einem umstrittenen Thema. Denn die Geschichte ethnologischer Museen ist untrennbar mit dem Eurozentrismus und Kolonialismus verbunden.

Die Kritik an ethnologischen Museen ist nicht neu, doch sie fand in der Museums- und Ausstellungspraxis bislang nicht den entsprechenden Niederschlag – dominante Narrative wurden immer wieder aufs Neue reproduziert. Die postkoloniale Kritik an den Museen setzt nicht erst bei der Aneignung und Unterwerfung von Körpern und Objekten fremder Kulturen an, sondern bereits bei den epistemologischen Konzepten, auf denen die Institution Museum gründet.
Wie also können Museen dieser Vergangenheit begegnen? Kann die Umwandlung einer kolonialen Einrichtung in einen Raum postkolonialer Auseinandersetzungen gelingen? Worin bestehen die Herausforderungen an der Schnittstelle von ethnologischen Museen und Kunst?

Mag. Regina Wonisch ist Historikerin, Museologin und freiberufliche Ausstellungskuratorin. Sie lebt und arbeitet in Wien. Sie ist Mitarbeiterin des Instituts für Wissenschaftskommunikation und Hochschulforschung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (Standort Wien) und Leiterin des Forschungszentrums für historische Minderheiten in Wien.

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